Über mich

Über mich

Jo
Danke an Frank Gerhold für dieses tolle Bild

Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie.
– Friedrich Dürrenmatt –

Hallo, ich bin Jo, Fotograf aus Nordhessen. Seit über zehn Jahren fotografiere ich Menschen – im Studio in Körle, draußen im Bergpark, auf Hochzeiten und überall dort, wo jemand sagt: Heute nehme ich mir Zeit für mich. Was dabei entsteht, sollen keine Bilder sein, die man einmal anschaut und ablegt – sondern welche, bei denen dir der Tag wieder einfällt, an dem sie entstanden sind.

Erst Vertrauen, dann Bilder

Jeder Mensch ist einzigartig, jede Geschichte anders – genau das fasziniert mich an der Fotografie. Ich weiß, dass nicht jeder es gewohnt ist, vor der Kamera zu stehen, und genau hier beginnt meine Arbeit: Ich schaffe eine Atmosphäre, in der du dich entspannen kannst. Du musst nicht wissen, wie du posieren sollst oder wie du wirken wirst – du darfst einfach du selbst sein.

Deshalb beginnt ein Shooting bei mir nicht mit der Kamera, sondern mit einem Kaffee und einem Gespräch. Ich nehme mir Zeit, dich kennenzulernen, auf deine Wünsche einzugehen und dich Schritt für Schritt zu begleiten. Denn erst wenn du dich sicher fühlst, entstehen Aufnahmen, in denen du dich wiedererkennst.

Was ein Bild von mir trägt

Manche Momente lassen sich nicht wiederholen. Der Sprung einer Tänzerin genau im höchsten Punkt, kurz bevor die Schwerkraft wieder übernimmt. Der Treffer einer Kickboxerin, in dem für einen Wimpernschlag die ganze Kraft des Körpers sichtbar wird. Ein Hund, der freudig hochspringt, und der Blick zweier Menschen, die sich gerade erst begegnet sind und trotzdem für einen Augenblick ganz bei sich sind. Solche Momente kann man nicht nachstellen – man kann nur bereit sein, wenn sie passieren. Genau darauf warte ich, mit dem Finger am Auslöser, statt später im Zufall der Serienbilder danach zu suchen. So entsteht das eine Bild, das bleibt, statt eines von vielen ähnlichen. Manchmal reicht ein einzelnes Foto nicht aus, um zu zeigen, was ich vor Augen habe. Dann entstehen aus mehreren Aufnahmen eigene kleine Bildwelten – zum Beispiel ein Gesicht, das aus einem Auge heraus zu blicken scheint, oder eine winzige Figur, die auf einem Schuh balanciert. Das ist keine einfache Bildbearbeitung und kein Zusammenschnitt aus fertigen Fotos, sondern echte Handarbeit: Ich überlege mir die Idee vorher genau, fotografiere jeden Bestandteil so, dass Licht und Perspektive später zusammenpassen, und setze am Ende alles selbst zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Vom ersten Gedanken bis zum letzten Klick bleibt das komplett in meiner Hand. Und manchmal ist die größte Kunst gar nicht die Technik, sondern das Vertrauen. Zwei Menschen, die sich beim Shooting zum allerersten Mal begegnen und wenig später wie ein eingespieltes Team wirken. Jemand, der noch nie vor einer Kamera stand und trotzdem, oder gerade deshalb, ganz bei sich bleibt, statt sich zu verstellen. Das lässt sich nicht erzwingen, nur ermöglichen – durch Ruhe, durch echtes Interesse an den Menschen vor der Kamera und durch die Zeit, die ich mir dafür nehme. Diese Bilder, in denen Vertrauen sichtbar wird, sind die, an denen ich am meisten hänge. Wer selten vor der Kamera steht, weiß oft nicht, wohin mit den Händen, dem Blick, dem eigenen Körper – und genau da übernehme ich. Nicht mit starren Anweisungen, sondern mit klaren, kleinen Impulsen: ein Wort zur Kinnhaltung, ein Vorschlag für die nächste Bewegung, ein Moment Geduld, bis die Schultern von allein locker werden. Ich lasse niemanden mit der Frage allein, ob eine Pose richtig ist – ich sage es, ruhig und sicher, und übernehme die Verantwortung dafür, dass am Ende ein Bild entsteht, das wirkt. Man muss selbst nichts können. Man muss sich nur führen lassen. Und genau daraus entstehen die Bilder, die am Ende zählen: nicht gestellt, nicht steif, sondern echt. Wer schon oft gehört hat „ich seh auf Fotos einfach nie gut aus“, hat meistens nur noch nie ein Bild gesehen, das ihn so zeigt, wie er sich selbst sieht oder sehen möchte. Genau dahin führe ich – Schritt für Schritt, bis das Gesicht, die Haltung, der Ausdruck wirklich zu der Person passen, die vor mir steht.

Dein Shooting – Deine Geschichte

Ob Portrait, Paarshooting oder Hochzeit – am Anfang steht immer dieselbe Frage: Wie soll es sich anfühlen, wenn du die Bilder ansiehst? Danach richte ich alles aus, von der Location bis zum letzten Handgriff in der Bearbeitung.

In Nordhessen kenne ich die Ecken, die man nicht googelt: das Morgenlicht im Bergpark Wilhelmshöhe, die Insel Siebenbergen kurz vor Feierabend, Burgen, Seen, Stadt. Wir finden den Ort, der zu dir passt.

Mini-Urlaub im Alltag

Ein Shooting bei mir ist eine kleine Auszeit: Musik, Zeit, niemand will etwas von dir – außer dass du da bist. Loslassen, Spaß haben, sich selbst neu begegnen. Und das Schönste: Das Gefühl von diesem Tag steckt hinterher in den Bildern. Es kommt wieder, sooft du sie ansiehst.

Lust bekommen? Dann melde dich, und wir planen dein Shooting – ich freue mich darauf, dich kennenzulernen.

Du bringst dich mit. Den Rest übernehme ich.

Alle Bilder sind (c) by Jo's Pics Photography
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